Heute ist der 20.2.09 und das sind sage und schreibe schon fast 4 Wochen nach meinem Abflug nach Australien!!! Nachdem ich jetzt schon von einigen auf meinen leeren Blog angesprochen worden bin, dachte ich mir, dass ich mich heute doch mal dransetze. Keine Ahnung ob es klappt!!!!
In diesen 4 Wochen ist total viel passiert: Bin innerhalb der ersten 2 Wochen schon 3 mal umgezogen:-( , könnte also mein Hobby werden.
Als ich in Perth ankam, waren es mal mindestens 30°C und ich mit meiner Winterkleidung doch etwas overdressed.
Die erste Woche hatte ich noch frei, so dass ich die Stadt mir in aller Ruhe anschauen konnte, habe dann auch gleich etwas mit den Leuten aus meinem ersten Share-House unternommen, da Australien sehr multikulti ist, trifft man hier alle möglichen Leute aus allen möglichen Ländern: Japaner(Asiaten sind sehr präsent in Aussieland), Kolumbianer, Inder, Afrikaner, Spanier, Franzosen, Schweizer und Deutsche(also dann doch wieder sehr europäisch).
Perth ist eine typische Großstadt, in meinen Augen nicht anders als jede andere Großstadt, vielleicht nur dch ein bißchen anders, dass sie erst 200 Jahre alt ist und man das überalle sieht: etwas verrückt ist es doch, dass man plötzlich neben den ganzen "Wolkenkratzern" ein altes kleines Gebäude findet, das so gar nicht in das Bild reinpassen mag, aber ich finde es für meinen Geschmack ganz witzig, so hat man nicht nur die ganzen Stahlkolosse. Perth an sich ist sehr groß, wobei die City dafür sehr klein erscheinen mag, aber Perth erstreckt sich mit seine suburbs sehr großflächig über WA, aber wer mag es den Aussies auch verdenken an Platz zu sparen, ist ja doch schon ein bißchen größer als Deutschland, da kann man auch großzügiger sein.
Ich selbst wohne ca 5km ausserhalb von Perth(das ist aber nichts, da man innerhalb von 7min mit dem Zug in der City ist): meine Suburb heisst Glendalough und ist in meinen Augen einen sehr schöner Vorort: mit vielen Parks, einem See zum Laufen, ausserdem ganz wichtig sehr nahe zum Strand(das ist wichtig; obwohl ich seit ich im Krankenhaus bin unter der Woche nicht an den Strand komme).
Der Reiz an Perth wird noch vergößert, dass sie direkt am Swan River liegt und man nur in der City direkt die Hitze spüren kann, wenn kein Wind weht, aber sobald man in Flussnähe oder Meernähe kommt, man immer den Wind in den Haaren hat.
Ansonsten muss ich leider zugene, dass mir die Vororten und Perth an sich nicht ganz so super gefallen, weil sie vom Stil her doch sehr amerikanisch sind. Eine Fastfoodladen an dem anderen oder es gibt eine Strasse direkt zum Strand die über die ganze Länge zugepflastert ist mit Shops, die sich mit ihrer Werbung nur so übertreffen, für mich ist das überhaupt nicht prickelnd(ich hab bisher noch kein Foto gemacht, dachte es wäre viel zu häßlich, aber werde mal noch eins machen, um zu zeigen , was ich meine). Auch bin ich z.b. nach Fremantle, Mandurah oder Rockingham gefahren,weil man mir sagte, diese Subrubs muss man gesehen haben, di ewären so schön: bin dann mit Christell(der Schweizerin) dort gewesen und wir haben uns die Füße wundgelaufen, um die Stellen zu finden, wo dend diese schönen Stellen zu finden wären; wir haben sie nicht gefunden, aber vielleicht haben wir auch falsch gesucht, wer weiß.... im Großen und Ganzen kann ich sagen: das, was ich in LA geshen habe, habe ich hier auch wieder gefunden-- NUR DIE LEUTE SIND TAUSDENMAL NETTER!!!!!!UND DAS IST EINFACH KLASSE!!!!!
So da ich jetzt nicht im Einzelnen über meine Erlebnisse in den letzten 4 Wochen schreiben kann, werde ich eine Kurzfassung mal wiedergeben:
Bin seit dem 2.2.09 im RPH(=Royal Perth Hospital); gleich zur Verwirrung: man lebt hier nur von Abkürzungen, für jeden schnickschnack gibt es eine Kurzfassung und das soll man als Ausländer kapieren?! Ich bin einem sehr tollen Team zu geteilt worden: mein Consultant Adel Ekladious, Registrar Abey Singh, Intern1 Sherman Picardo, Intern2 Victor Tan plus meine Wenigkeit(sprich alle möglichen Nationen) sehr spannend, aber das Beste daran ist, alle sprechen ein sehr klares Englisch, so dass es für mich nicht so große Probleme macht, sie zu verstehen und der Cnsultant fragt immer, ob er alles verständlich und langsam erklärt hat, sehr vorbildmäßig. Ich bin sehr begeistert und es macht mir sehr viel Spass. Eine große Umstellung ist, dass hier alles Papierkram ist: die ganzen Akten werden nur in Papierform geführt(sehr veraltet, wenn man sich HD anschaut, wo nur noch ein Laptop auf den Flur steht, in dem alle Patientendaten stehen), aber so haben alle immer etwas zu schreiben und jeder hat etwas zu tun, auch wenn man Laborwerte deshalb aus dem PC abschreiben muss.
ABER: Der Umgang miteinander und untereinander(d.h. die unterschiedlichen Disziplinen) ist absolut einwandfrei und das kenn ich aus Dt überhaupt nicht.
